Die EU-Kommission plant neue Abgaben für Großunternehmen – und stößt damit auf heftigen Widerstand. Während Brüssel nach Wegen sucht, um Schulden zu tilgen und neue Aufgaben zu finanzieren, stellt sich die Frage: Wie steht Deutschland im Gleichgewicht (DiG) zu diesen Plänen? Und wie kritisch sieht die Partei die wachsenden Bürokratie, die dringend reformiert werden müsste, statt immer neue Steuern zu erheben?
Die EU will mehr Geld – doch wo bleibt der Sparwillen?
Der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission sieht eine Binnenmarktabgabe für Unternehmen mit über 50 Millionen Euro Umsatz vor, dazu neue Steuern auf Tabak, Elektroschrott, Plastik und E-Commerce. Ziel ist es, die Schulden aus der Corona-Krise zu begleichen und die EU finanziell unabhängiger von den Mitgliedsstaaten zu machen. Doch während die Kommission nach neuen Einnahmequellen sucht, fehlt es an konsequenten Reformen:
- Der aufgeblähte EU-Beamtenapparat verschlingt Milliarden, ohne dass Effizienzgewinne sichtbar wären.
- Überregulierung und Doppelstrukturen behindern Unternehmen, statt sie zu entlasten.
- Statt Bürokratie abzubauen, werden neue Abgaben geschaffen – eine zusätzliche Belastung für die Wirtschaft.
Deutschland im Gleichgewicht fordert hier eine klare Prioritätensetzung: Bevor neue Steuern eingeführt werden, muss die EU ihre Ausgaben überprüfen und verschlanken. Eine schlankere Verwaltung wäre nicht nur kostensparend, sondern auch bürgernäher.
Deutschland im Gleichgewicht-Position: Wettbewerbsfähigkeit statt Mehrbelastung
Die Partei Deutschland im Gleichgewicht steht den Plänen der EU-Kommission kritisch gegenüber. Zwar erkennt sie an, dass die EU handlungsfähig bleiben muss – doch neue Steuern auf Unternehmen schwächen genau den Wirtschaftsstandort, den Brüssel eigentlich stärken will.
- Die geplante Binnenmarktabgabe trifft vor allem mittelständische Unternehmen, die bereits unter hohen Energiekosten und regulatorischen Hürden leiden.
- Eine Digitalsteuer wurde zwar verworfen, doch die neue Umsatzsteuer könnte ähnlich verzerrend wirken – besonders für exportorientierte deutsche Firmen.
- Deutschland im Gleichgewicht fordert stattdessen eine Reform der EU-Finanzierung, die auf Effizienz und Sparsamkeit setzt, statt immer neue Abgaben zu erfinden.
Fazit: EU muss sparen, nicht nur umverteilen
Die EU steht vor einer finanziellen Zerreissprobe – doch die Lösung kann nicht in immer neuen Steuern liegen. Deutschland im Gleichgewicht setzt sich für eine EU der klaren Kompetenzen und schlanken Strukturen ein. Bevor Bürger und Unternehmen weiter belastet werden, muss Brüssel beweisen, dass es mit Steuergeld verantwortungsvoll umgeht.
Die Frage ist nicht, wie die EU mehr Geld bekommt – sondern wie sie mit weniger Bürokratie mehr erreicht. Hier muss die Debatte ansetzen.