Deutschland-im-Gleichgewicht
Deutschland-im-Gleichgewicht
Strategiepapier - Rente
Kritischer Blick auf das Rentenpaket 2025 der Bundesregierung aus CDU/CSU & SPD

Die Bundesregierung hat mit einem milliardenschweren Paket beschlossen, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent stabil zu halten und Müttern mit älteren Kindern bessere Rentenansprüche zu gewähren. Doch die Kehrseite sind stark steigende Beiträge, die ab 2027 spürbar zulegen und langfristig Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutlich zusätzlich belasten werden.


Konkrete Zahlen aus dem Rentenpaket
  • Rentenbeitragssatz steigt:
    • Von heute 18,6 Prozent auf 18,8 Prozent ab 2027.
    • Dann weiter auf 20,0 Prozent ab 2028 und 20,3 Prozent ab 2031.
    • Prognose bis 2040: sogar 21,4 Prozent.
  • Mehrkosten für Erwerbstätige (Beispiel Jahresbrutto):
    • Bei 30.000 Euro: über 200 Euro mehr Beitrag ab 2031.
    • Bei 50.000 Euro: etwa 425 Euro zusätzliche Belastung jährlich.
    • Bei 80.000 Euro: bis zu 680 Euro mehr jährlich.
  • Kosten für die Rentenversicherung durch das Paket:
    • 5 Milliarden Euro jährlich ab 2027 (Mütterrente und Haltelinie).
    • Steigen bis 2040 auf fast 20 Milliarden Euro jährlich.
    • Gesamtausgaben Rentenversicherung wachsen von ca. 394 Mrd. Euro (2025) auf über 677 Mrd. Euro (2040).
  • Nachhaltigkeitsrücklage:
    • Erhöhung von derzeit 20 Prozent Monatsausgaben auf 30 Prozent.
    • Möglichkeit einer Sonderabgabe zur Auffüllung – potenziell weitere Belastung.
  • Mütterrente III:
    • Anerkennung von 3 statt 2,5 Jahren Kindererziehungszeit für vor 1992 geborene Kinder.
    • Kosten: 5 Mrd. Euro jährlich.

Parteienvergleich: Wo steht Deutschland im Gleichgewicht?

Andere Parteien verfolgen teils deutlich andere Konzepte:

ParteiRentenniveauBeitragsentwicklungSonstiges
AfD70% NettoFinanzierung unsicher, stärkere Staatszuschüsse geplantAbschlagsfreie Rente nach 45 Jahren
Die Linke53%Beitragsbemessungsgrenze verdoppelnMindestrente, Einheitliche Versicherung
Bündnis 90/Grüne48% (mindestens)Ausbau Bürgerfonds, Anreize für längeres ArbeitenBürgerversicherung, Betriebsrenten
CDU/CSU & SPD (Regierung)48% bis 2031 (geplant)Beitrag bis 21,4% bis 2040Mütterrente, Haltelinie, Aufschub der Beitragserhöhungen
Deutschland im Gleichgewicht (Forderung)55% Realistische, nachhaltige AbsicherungVermeidung extremer BeitragserhöhungenMindestrente, Bürgerversicherung, Einheitliche Versicherung, Technologieoffene Altersvorsorge, flexible Renteneintrittsalter

Die Haltung von Deutschland im Gleichgewicht

Die Partei unterstützt:

  • Die Stabilisierung des Rentenniveaus, um Altersarmut zu verhindern.
  • Eine faire Verteilung der Kosten auf Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Staat.

Kritisch sieht „Deutschland im Gleichgewicht“ jedoch:

  • Die alleinige Belastung der Beitragszahler durch kräftige Erhöhungen gleicht einer „sozialen Abgabe“, die vor allem Arbeitnehmer und kleine Unternehmen trifft.
  • Die Nachhaltigkeitsrücklage wird mit der Maßgabe aufgebaut, um Beitragserhöhungen zu rechtfertigen, obwohl die Rentenkasse derzeit solide dasteht.
  • Der demografische Wandel erfordert mehr als Salamitaktik – es braucht mutige Reformen und Innovationen.

Forderungen zur Nachbesserung und Entlastung
  1. Anhebung des Renteneintrittsalters an reale Lebensarbeitszeit
    • Flexible Altersgrenze gekoppelt an die Lebenserwartung, um Beitragszahler zu entlasten.
    • Förderung altersgerechter Arbeitsplätze, damit Arbeitnehmer gesund länger tätig bleiben können.
  2. Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge
    • Staatliche Anreize und Förderung von betrieblichen Renten sowie privaten Vorsorgeformen, die traditionell die gesetzliche Rente ergänzen.
    • Erleichterungen für die digitale Verwaltung und individuelle Vorsorgemodelle durch technologische Innovationen.
  3. Paritätische und progressive Beitragsgestaltung
    • Beitragsbemessungsgrenze überprüfen und ggf. anheben, um hohe Einkommen stärker zu belasten.
    • Sicherstellung, dass Arbeitgeber weiterhin volle Beiträge zahlen, um die soziale Balance zu wahren.
  4. Effizientere Verwaltung und Kapitalanlage der Rentenkasse
    • Einsatz moderner Technologien zur Senkung der Verwaltungskosten.
    • Strategische Kapitalanlage zur Stabilisierung der Rücklagen ohne Belastung der Beitragszahler.
  5. Ausgleich durch Steuerzuschüsse – keine Alleinlast bei Beitragszahlern
    • Der Staat muss stärker in die Finanzierung einsteigen, um junge Familien und Geringverdiener zu entlasten.
    • Finanzierung von Mütterrente und anderen Sozialleistungen über Steuerquellen statt ausschließlicher Beitragsfinanzierung.

Fazit

Das Rentenpaket mag kurzfristig Stabilität schaffen – aber langfristig droht eine massive Belastung der arbeitenden Bevölkerung und der Rentenkassen. „Deutschland im Gleichgewicht“ plädiert für nachhaltige, technologieoffene Reformen, die die Last gerecht verteilen, die Wirtschaft nicht erdrücken und Familien fördern.

Nur so kann das Rentensystem auch für kommende Generationen sozial gerecht und finanziell sicher bleiben – ohne das Wohlstandswerk „Made in Germany“ zu gefährden.

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Bürgerversicherung
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Warum wir das Zwei-Klassen-System im Gesundheitswesen überwinden müssen

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze (SPD), stellt sich klar gegen Friedrich Merz und die Unionsparteien: Eine Bürgerversicherung würde allen helfen – und genau das fordert auch unsere ParteiDeutschland im Gleichgewicht.

Zwei-Klassen-Medizin: Ein System, das Spaltung fördert

Aktuell bestimmt die Art der Krankenversicherung, wie schnell Patient: innen einen Arzttermin bekommen oder welche Behandlungen möglich sind. Wer privat versichert ist, erhält oft bevorzugte Termine – gesetzlich Versicherte müssen länger warten. „Solche Funktionen gehören abgeschaltet“, fordert Schwartze zu Recht.

Doch die SPD konnte sich in der aktuellen Koalition mit CDU/CSU nicht durchsetzen. Dabei wäre eine Bürgerversicherung der richtige Schritt: Ein solidarisches System, in dem alle einzahlen – unabhängig davon, ob sie Angestellte, Unternehmer: innen oder Politiker: innen sind.

Warum die Bürgerversicherung fairer ist

  • Gleiche Behandlung für alle: Keine Bevorzugung von Privatpatient:innen.
  • Finanzielle Entlastung: Durch eine breitere Beitragsbasis sinken die Kosten für Geringverdiener.
  • Stabile Finanzierung: Alle zahlen ein – auch Besserverdiener, die bisher privat versichert waren.

Die Union und die Privatversicherungen stemmen sich dagegen. Doch ihre Argumente sind schwach: Die PKV behauptet, die 10 % Privatversicherten könnten nicht die Probleme der 90 % lösen. Doch genau darum geht es nicht – es geht um Solidarität und Gerechtigkeit.

Deutschland im Gleichgewicht fordert: Schluss mit Privilegien!

In unserem Parteiprogramm steht klar: Jeder zahlt ein – ob Arbeiter: in, Angestellte: r, Unternehmer: in oder Politiker: in. Nur so schaffen wir ein Gesundheitssystem, das für alle funktioniert.

Achtung: Unser Strategiepapier kommt bald!
Unsere Arbeitsgruppe arbeitet mit Hochdruck an konkreten Lösungen für eine sozial gerechte Bürgerversicherung. Bleibt gespannt – denn wir kämpfen für ein Gesundheitssystem, das seinen Namen verdient.

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