Deutschland-im-Gleichgewicht
Deutschland-im-Gleichgewicht

Kategorie Generalsekretärin Andrea Kreyßig

Digitalisierung Deutschland vs. Polen
Urlaub 4.0: Polen surft vorn, Deutschland hängt hinterher

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen! Und so begab es sich, dass es auch einige unserer Vorstandsmitglieder in die Ferne zog. Auf Herrn Kollwitz wartete eine Tour durch den hohen Norden unserer Republik. Neben freundlich-reservierten Einheimischen, der obligatorischen steifen Brise und launischer Nordsee gab es auch Überraschungen: Schon die Buchung und Bezahlung der Reise erfolgte komplett papierlos per Mail und Online-Überweisung. So selbstverständlich das auch klingt, fast schon ein wenig ältlich: Die Erfahrung lehrt uns oft genug, dass man gerade bei Buchungen von Reisen noch Fluten von Papier im Briefkasten vorfindet.

Auch vor Ort konnten wir Erfreuliches feststellen: In den Urlaubsregionen Schleswig-Holsteins war Kartenzahlung selbst bei Imbissen oder Strandbars kein Problem – ein Fortschritt, der in Deutschland keineswegs selbstverständlich ist. Doch genau hier liegt das Kernproblem: Dinge, die eigentlich absolute Basisstandards der Digitalisierung sein sollten, sind hierzulande immer noch eine Erwähnung wert. Viel zu oft gilt es bereits als „digital“, wenn ein Dokument eingescannt und als schwer lesbare Datei abgespeichert wird.

Ein Blick gen Osten zeigt, wie weit die Entwicklung gehen könnte: Frau Kreyßig und Herr Kretzschmar zog es nach Polen, diesmal in die Woiwodschaften Niederschlesien und Kleinpolen. Wie schon aus früheren Touren bekannt, erwartete uns auch hier wieder ein volldigitaler Urlaub. Ob kleiner Bäcker, Museum oder Tante-Emma-Laden auf dem Land – überall die gleiche entspannte Frage: „Bargeld oder Karte?“ Auf Parkplätzen werden das Kennzeichen gescannt, die Karte oder das Smartphone kurz ans Terminal gehalten – und der gesamte Vorgang wird in Sekunden erledigt.

Doch die Unterschiede gehen weit über touristische Erlebnisse hinaus:

  • Internet & WLAN : In Polen ist Highspeed-Internet selbstverständlich – selbst kleine Pensionen auf dem Land bieten stabiles, kostenloses WLAN. In Deutschland kämpft man vielerorts noch mit Funklöchern oder Hotel-WLANs, die bestenfalls für das Sammeln von E-Mails taugen.
  • ÖPNV : Die polnischen Verkehrsbetriebe sind per App vollständig digital erreichbar: Echtzeitdaten, Ticketkauf und sofortige Bezahlung – einfach und schnell. In Deutschland stehen Fahrgäste oft noch vor Automaten, die Münzgeld verlangen, während Kartenleser streiken.
  • Gesundheitswesen : Das polnische E-Rezept funktioniert täglich per App oder SMS-Code. In Deutschland ist das E-Rezept nach jahrelanger Planung noch immer eine Mischung aus Papier, QR-Codes und Scannerproblemen.
  • Digitale Verwaltung : Mit der polnischen App mObywatel können Bürgerinnen und Bürger nicht nur digitale Ausweise nutzen, sondern auch Führerscheine, Fahrzeugdokumente oder Gesundheitsnachweise jederzeit abrufen. In Deutschland gilt ein „digitales Formular“ noch häufig als PDF zum Ausdrucken, Unterschreiben und postalischen Rücksenden.
  • Bankwesen : Während in Polen eine Kontoeröffnung per Videoident in wenigen Minuten erledigt ist, werden in Deutschland Kundinnen und Kunden nicht selten noch in die Filiale geschickt – Papierberge inklusive.

Dass Polen hierbei keine Zukunftsmusik spielt, zeigen die offiziellen Ziele: Bis Ende 2025 soll eine flächendeckende Breitbandversorgung mit mindestens 100 Mbit/s erreicht werden. Bis 2035 sollen 20 Millionen Menschen die digitale ID-Plattform nutzen.

Das in der Vergangenheit oft belächelte und als rückständig wahrgenommene Land hat Deutschland damit längst überholt. Während wir uns im Schneckentempo mit Insellösungen, Pilotprojekten und Datenschutzdiskussionen halten, setzt Polen pragmatisch und bürgernah auf Digitalisierung, die funktioniert – im Urlaub wie im Alltag.

Unser Fazit: Wir als Deutschland im Gleichgewicht stehen für den konsequenten Abbau bürokratischer Hürden, die echte papierlose Kommunikation und den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Für mehr Effizienz, Nutzerfreundlichkeit – und mehr Lebensfreude!

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Regenbogenhaus Zwickau
Wo Menschlichkeit ein Zuhause hat – Das Regenbogenhaus in Zwickau
Ein Regenbogen über Zwickau – und die Frau, die ihn trägt

Heute führte uns unser Weg nach Zwickau. Die Hochschulstadt an der Mulde hat einiges zu bieten: das August-Horch-Museum, die Neue Welt, das Robert-Schumann-Haus. Das Haus, welches wir heute besuchten, schafft es auf keine Liste einschlägiger Reiseportale.

Diese Einrichtung kümmert sich um die Ärmsten, um Menschen am Rande der Gesellschaft und darüber hinaus: um von Wohnungslosigkeit Bedrohte. Hinter jeder der Wohnungstüren im Regenbogenhaus in Zwickau befindet sich ein individuelles Schicksal. Menschen jeglicher Couleur, denen das Leben hart mitgespielt hat. Das Zentrum des Hauses ist Kerstin Täuber. „Die Muhme“ wird sie achtungs-, aber besonders liebevoll von allen genannt. Das überregional bekannte Wort steht veraltet für jemand, der eine besonders enge familiäre Beziehung pflegt.

Regenbogenhaus Zwickau


Und genau das trifft den Kern: die sympathische 65-Jährige ist das Herz und der Motor des Regenbogenhauses. Seit 2007 gibt es die Einrichtung schon, nach Jahren in einer alten Baracke, die aus rechtlichen Gründen und wegen Sicherheitsmängeln nicht mehr genutzt werden konnte, sind nun die letzten Bewohner samt der guten Seele des Hauses in die Zwickauer Erlenmühlenstraße umgezogen. Den Umzug und die Einrichtung der neuen Bleibe hat Kerstin Täuber alleine stemmt, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Schützlinge, die ihre Muhme alle von Herzen mögen.

Jede der kleinen Einzimmerwohnungen trägt ihre warmherzige Handschrift, die gespendeten Möbel sind liebevoll arrangiert und dekoriert. Die Herzenswärme dieser starken Frau ist im ganzen Haus spürbar und hat uns tief berührt. So eine Einrichtung ist in dieser Form einmalig in der Gegend und auch wenn die Stadt Zwickau mittlerweile seit dem Umzug Eigentümer und somit Hauptunterstützer des Regenbogenhauses ist, bleibt abzuwarten, ob Kerstin Täuber sich zukünftig auf mehr Rückendeckung und Unterstützung bei unsäglichen Bürokratiehürden verlassen kann oder ob sie wie so oft Alleinkämpferin sein wird.

Küche des Regenbogenhauses Zwickau

Unser Anliegen als ParteiDeutschland im Gleichgewicht – ist es, solche unverzichtbaren Projekte zu unterstützen und bekannt zu machen. Denn die Bewohner der Einrichtung schätzen sich glücklich- sie werden so angenommen, wie sie sind. Als Menschen und als Individuen. Das ist nur möglich, weil es Leute wie Frau Täuber gibt, die so unglaublich viel mehr leisten, als in ihrer Stellenbeschreibung steht. Die nicht nur mit Verstand agieren, sondern vor allem mit Herz und einer Leidenschaft jeden Tag kleine und große Kämpfe ausfechten, damit es ihren Schützlingen so gut wie irgend möglich geht.


Wir haben den aller größten Respekt und werden das Regenbogenhaus weiter begleiten und nach Kräften unterstützen! Aus diesem Grund haben wir die untenstehende Spendenaktion ins Leben gerufen.


💖 Spendenaufruf der Partei – Deutschland im Gleichgewicht – Gemeinsam für das Regenbogenhaus in Zwickau 💖

Mitten in Zwickau, fernab von glanzvollen Sehenswürdigkeiten, gibt es einen ganz besonderen Ort: Das Regenbogenhaus.
Hier finden Menschen, die vom Leben schwer geprüft wurden – von Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits ohne eigenes Zuhause – nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern vor allem Herzenswärme, Respekt und neue Hoffnung.

Das Herz und die Seele dieses Hauses ist Kerstin Täuber, von allen liebevoll „die Muhme“ genannt. Seit 2007 kämpft sie Tag für Tag – oft gegen Windmühlen – für ihre Schützlinge. Sie schenkt ihnen nicht nur ein Zimmer, sondern ein Stück Familie. Jeder Raum trägt ihre warme, liebevolle Handschrift.

Doch so wertvoll diese Arbeit ist, sie kostet Kraft, Zeit – und Geld. Auch wenn die Stadt Eigentümerin ist, bleiben viele Ausgaben für Alltagsbedarf, kleine Reparaturen, Einrichtung oder einfach ein gemeinsames warmes Essen. Hier wollen wir als Partei Deutschland im Gleichgewicht handeln – und wir bitten Sie, mit uns zu helfen.

👉 Unser Aufruf:

Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit das Regenbogenhaus weiter für Menschlichkeit, Würde und Gemeinschaft stehen kann.

  • Jeder Euro hilft bei Möbeln, Haushaltsgegenständen und Lebensmitteln
  • Sachspenden sind ebenso willkommen
  • Erzählen Sie vom Regenbogenhaus, damit noch mehr Herzen erreicht werden

💌 Ihre Unterstützung schenkt nicht nur materielle Hilfe – sie schenkt Wärme, Hoffnung und einen Neuanfang.

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